„Philosophische Bildung in Schule und Hochschule“ (J.B. Metzler)

Philosophische Bildung hat in den letzten Jahrzehnten an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen. Dies wird deutlich durch eine Zunahme institutioneller Verankerung sowie durch eine stärkere wissenschaftliche Durchdringung und Ausdifferenzierung ihrer Teilbereiche. Vom Philosophieren mit Kindern bis zum Philosophicum elementare, vom Leistungskurs in der Schule bis zum Oberseminar in der Hochschule, vom Philosophischen Café bis zum Ethikrat: Der Bedarf an philosophiedidaktischer Expertise in all diesen Bereichen steigt.

Philosophiedidaktik ist heute eine theoretisch-konzeptionelle, eine methodisch-praktische und eine empirisch-kritische Wissenschaft. Sie diskutiert die Bedeutung und die Inhalte philosophischer Bildungsangebote, entwickelt Methoden zu deren Realisierung und evaluiert ihre Akzeptanz und Effizienz. Längst ist international ein breites Netz an Theorien, Lehrkonzepten und Forschungsansätzen für Schule und Universitäten entstanden.

Die vorliegende Reihe informiert über aktuelle Forschungsprojekte, diskutiert unterschiedliche theoretische Modelle und erschließt neue Methoden für die sich  verändernden schulischen und universitären Lehr- und Lernbedingungen.

Damit möchte sie all denjenigen Orientierungsmaßstäbe und Diskussionsgrundlagen bieten, die der wachsenden Bedeutung philosophischer Bildung in Schule und Hochschule gerecht werden wollen.

Zukünftige Publikationen

  • Theoretisches Philosophieren und Lebensweltorientierung (Bettina Bussmann/Philipp Mayr). Erscheint 2022.
  • Praxiswege für das Philosophieren mit Kindern – und mit allen, die es lernen wollen (Bettina Bussmann/Sandra Prinz). Erscheint 2022.

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